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Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Reaktion auf ukrainische Angriffe "mehr als angemessen"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Reaktion auf ukrainische Angriffe "mehr als angemessen"Quelle: Sputnik © Sergei Bobyljow
  • 30.08.2026 17:29 Uhr

    17:29 Uhr

    Ukraine nimmt Belgorod unter Beschuss – mehrere Verletzte

    Ukrainische Truppen haben erneut Belgorod angegriffen. Laut dem kommissarischen Gouverneur Alexander Schuwajew gibt es nach vorläufigen Angaben Verletzte.

    Außerdem wurden die Behörden nach dem Beschuss über mehrere Brände informiert. Die Rettungsdienste sind im Einsatz.

  • 16:55 Uhr

    Nach abgewendeter Zwangsräumung: Kubicki wirbt im Theater Ost für Russland-Dialog

    Die drohende Zwangsräumung des Theater Ost in Berlin-Adlershof ist vorerst abgewendet. Durch eine von der Ostdeutschen Medienholding bereitgestellte Sicherheitsleistung von 10.000 Euro konnte die für den 24. August angesetzte Vollstreckung verhindert werden. 

    Bei einer Veranstaltung des Politsalons "Perspektivwechsel" diskutierten Verleger Holger Friedrich und der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki über die Lage des Theaters und die deutsch-russischen Beziehungen. Kubicki sprach sich dabei für eine Wiederaufnahme kultureller und zivilgesellschaftlicher Kontakte mit Russland aus und warnte vor einer weiteren Eskalationsspirale.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 16:14 Uhr

    Peskow: Reaktion auf ukrainische Angriffe "mehr als angemessen"

    Kiew erhält eine "mehr als angemessene Antwort" auf seine Angriffe gegen zivile Sektoren der russischen Wirtschaft, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Darüber hinaus hat Peskow keinen Zweifel daran, dass es auch weiterhin so geschieht.

    Die Auswirkungen der systematischen Angriffe russischer Truppen auf die Infrastruktur in der Ukraine sind Peskow zufolge deutlich sichtbar. Russland greife ausschließlich militärische und quasi-militärische Einrichtungen an, betont der Pressesprecher.

  • 15:49 Uhr

    Bürgermeister: Seit sieben Tagen mehr als 1.400 Drohnen Richtung Region Moskau geflogen

    Binnen der vergangenen sieben Tage sind 1.455 unbemannte Flugzeuge in Richtung der Region Moskau geflogen. Laut Bürgermeister Sergei Sobjanin neutralisierte die Flugabwehr den Großteil davon auf großer Entfernung von Moskau, indem 50 Ziele im Anflug auf die Hauptstadt zerstört wurden.

  • 15:16 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen stillgelegtes Bergwerk in LVR an: Mitarbeiterin getötet

    Jeweils am letzten August-Sonntag wird seit den Zeiten der UdSSR in Russland und in einigen anderen Ex-Sowjetrepubliken der Tag des Bergarbeiters begangen. Trotz der Kampfhandlungen hat das Berufsfest für die Einwohner der von Kohlegruben geprägten Region Donbass nicht an Bedeutung verloren. Vor diesem Hintergrund wirft das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, der Ukraine einen "zynischen Angriff" auf ein Bergwerk im Bezirk Krasnodon vor. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Gegner die stillgelegte Grube Duwannaja attackiert. Obwohl der Betrieb eingestellt worden sei, werde die Infrastruktur von Mitarbeiterin instand gehalten. Infolge der ukrainischen Attacke sei am Sonntag eine Mitarbeiterin der Lampenstube getötet worden. Passetschnik drückt der Familie der Getöteten sein tiefstes Beileid aus:

    "Ich bin mir sicher, dass der Tag und der Ort des Schlags nicht von ungefähr sind. Die Junta in Kiew zeigt schon lange, ohne sich zu genieren, ihr Gesicht – das Gesicht des Terrorstaates."

    Der LVR-Chef betont aber, dass diese Straflosigkeit über kurz oder lang zu Ende sein werde. Die Führung in Kiew werde sich dann für jeden getöteten Menschen verantworten müssen.

    Darüber hinaus berichtet Passetschnik über fünf Verletzte in den vergangenen 24 Stunden. In der Stadt Kremennaja sei bei der Attacke auf ein Auto ein Ehepaar verletzt worden. In der Ortschaft Belokurakino habe ein Einwohner Verletzungen erlitten. In der Siedlung Brjanka habe eine Drohne eine Tankstelle angegriffen und dabei zwei Frauen verletzt.

    Nach Angaben des Politikers seien infolge der Angriffe mehrere Autos, Häuser und Kommunalobjekte beschädigt worden. Das ukrainische Militär höre mit seinen Versuchen nicht auf, Energieanlagen zu attackieren, und erschwere dadurch die laufenden Reparaturarbeiten, so Passetschnik.

  • 14:33 Uhr

    Drei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Grenzgebiet Brjansk

    Am Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte auch das russische Grenzgebiet Brjansk angegriffen. Der interimistische Gouverneur Jegor Kowaltschuk meldet auf der Plattform MAX drei verletzte Zivilisten. Zwei Einwohner des Bezirks Pogar hätten Splitterverletzungen erlitten, als eine ukrainische Kamikaze-Drohne einen fahrenden Bus attackiert habe. Im Bezirk Klinzy sei ein Mann verletzt worden, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. Alle Verletzten seien medizinisch versorgt worden, so der Politiker.

  • 14:09 Uhr

    "So löscht man einen Staat aus" – Ritter warnt vor Mobilisierung ukrainischer Frauen

    In einem Interview für den YouTube-Podcast Dialogue Works erklärt der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter, dass die Ukraine durch extreme Verluste auf dem Schlachtfeld und ein dramatisches Sterbeverhältnis vor der vollständigen Auslöschung stehe. Ritter behauptet, dass durch beabsichtigte Pläne der Ukraine, ukrainische Frauen an die Front zu schicken, die letzte Basis für künftigen Nachwuchs systematisch vernichtet werde.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:38 Uhr

    Opfer und Schäden bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über andauernde ukrainische Attacken auf zivile Objekte im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, gebe es Opfer und Schäden. So seien bei der Attacke auf einen Kiosk in der Stadt Wassiljewka vier Zivilisten verletzt worden. Bei einem weiteren Angriff habe ein Mann des Jahrgangs 1957 Verletzungen erlitten. In der Stadt Dnjeprorudny sei infolge einer Drohnenattacke ein neungeschossiges Wohnhaus in Brand geraten. Glücklicherweise sei niemand zu Schaden gekommen. Bei der Attacke auf ein Einfamilienhaus in der Siedlung Welikaja Beloserka seien drei Menschen, darunter ein Minderjähriger, verletzt worden.

    Balizki meldet außerdem mehrere Attacken auf zivile Lkw in den Bezirken Berdjansk und Kuibyschewo. Glücklicherweise sei dabei niemand verletzt worden, so der Gouverneur.

  • 13:07 Uhr

    Bericht: CIA-Chef brachte Trump-Putin-Selenskij-Gipfel bei Moskau-Besuch ins Spiel

    CIA-Direktor John Ratcliffe soll bei seiner geheimen Reise nach Moskau Anfang dieser Woche ein trilaterales Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij vorgeschlagen haben. Ziel sei es gewesen, einen Weg zur Beendigung des Krieges zu finden, berichtet Axios am Sonntag. Ratcliffes Besuch habe teilweise dazu gedient, herauszufinden, ob die Chefs der russischen Nachrichtendienste den Kremlchef Putin davon überzeugen könnten, eine Wiederaufnahme der von den USA vermittelten Verhandlungen mit der Ukraine anzustreben.

    Den Axios-Quellen zufolge sei Ratcliffe zu dem Schluss gekommen, dass der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, ein konstruktiver Gesprächspartner sei, der dabei helfen könnte, die diplomatischen Bemühungen wieder in Gang zu bringen.

    Die CIA lehnte zwar eine Stellungnahme ab. Die Trump-Regierung hatte aber die Idee eines solchen Treffens bereits früher ins Spiel gebracht. Selenskij war dafür, Putin lehnte sie jedoch ab.

  • 12:40 Uhr

    "Wir haben fast fünf Jahre lang alles falsch gemacht" – Kujat rechnet mit Ukraine-Politik ab

    In einem Interview mit dem YouTube-Kanal BENU Solutions äußert sich der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und Ex-NATO-General Harald Kujat kritisch zum politischen Umgang mit dem Ukraine-Krieg. Er bemängelt, dass Politiker und Medien über Jahre hinweg fälschlicherweise den Eindruck erweckt hätten, die Ukraine könne den Krieg allein durch anhaltende Unterstützung gewinnen. Nun falle es den Verantwortlichen jedoch schwer, eigene Irrtümer und Fehleinschätzungen öffentlich einzugestehen. Kujat fordert dabei ein sofortiges Umdenken hin zu einer Friedenslösung.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.