
Medien: Iran erwog Attentat auf Trump in der Türkei

Israel hat die USA kürzlich auf ein mögliches Attentat gegen US-Präsident Donald Trump hingewiesen. Hinter dem Plan steckte demnach Iran. Der israelische TV-Sender Keshet 12 berichtete am Sonntagabend, Ziel sei es gewesen, das Staatsoberhaupt während des NATO-Gipfels am vergangenen Mittwoch auf türkischem Boden zu töten. Die iranischen Einschätzungen zu dem potenziellen Anschlag seien von westlichen Geheimdiensten aufgegriffen worden.

Iranische Beamte sollen Trumps Aufenthalt in der türkischen Hauptstadt als einmalige Gelegenheit betrachtet haben, führte der TV-Sender aus. Die US-Seite sei jedoch im Vorfeld gewarnt worden.
Laut einem Bericht der Zeitung New York Times (NYT) flog Trump nach Ankara mit dem neuen Flugzeug, das ihm von der katarischen Herrscherfamilie geschenkt worden war. Angesichts der geheimdienstlichen Warnung sei er mit seiner alten Air Force One nach Washington zurückgekehrt, da die neue Maschine bislang über keine Mittel zum Schutz vor Raketenangriffen verfüge.
Auch die Abreise aus Ankara sei ungewöhnlich verlaufen. Laut NYT-Quellen habe Trump die Air Force One zügig bestiegen, bevor Journalisten ihn entgegen der üblichen Vorgehensweise auf der Treppe hätten beobachten oder fotografieren können.
Kürzlich hatten die US-Behörden wiederholt Informationen über mögliche Bedrohungen für Trumps Leben erhalten. Nach dem NATO-Gipfel räumte der Präsident selbst ein, dass er Ziel eines Attentats werden könnte, und bezeichnete sich als "Nummer eins auf Irans Todesliste".
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